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Fertig: Elbphilharmonie ist eröffnet. Vangenhassend blickt mit Stolz auf erfolgreiches Signaletikprojekt zurück!

Ein kleines Wort, das uns Anfang des Jahres inspiriert. Es steht für die im November 2016 fertiggestellte Elbphilharmonie im Westen der HafenCity in Hamburg.

Für uns ist es die perfekte Definition eines kleinen Wortes mit einer doch so großen Bedeutung, steht es doch stellvertretend für eine langjährige starke Zusammenarbeit, kreative Schaffensprozesse, einen dynamischen Wissensaustausch, Energie, Know-How und schlussendlich für einen großen Projekterfolg. 

Höhepunkt der Fertigstellung war für uns die offizielle Projektabschlussfeier am 04. November 2016.
Die Vangenhassend GmbH wurde in diesem Rahmen von Nikolaus Graf von Matuschka,
Vorstands-
mitglied der Hochtief AG in Essen, für ihr geleistetes Engagement lobend hervorgehoben“, betont Dirk Vangenhassend, Geschäftsführer der Vangenhassend GmbH.
Highlight des Leitsystemprojektes ist die von Vangenhassend eigens für die Elbphilharmonie entwickelte Airbrush-Beschriftungstechnik. Ein großer Teil der 5.000 Beschriftungspositionen wurde mit dieser Technik ausgeführt. 

Mittels einer transluzenten Farbdarstellung wurden miteinander multiplizierte Schriften aus unterschiedlichsten Familien und in verschiedenen Schnitten übereinander gelegt. Die Umsetzung der Signaletik erfolgte nach dem typografischen Konzept von Ruedi Baur.

Ebenfalls erwähnenswert sind die im großen Konzertsaal umgesetzten Bodenintarsien aus Edelstahl, die zur Balkon- und Reihenkennzeichnung dienen. Bodenmarkierungen aus Edelstahl, Handlaufschilder und Aufmerksamkeitsstreifen im Fluchttreppenhaus bilden das taktile Leitsystem. 

Für die Verlegung der taktilen Leitlinien im Boden der Plaza wurde eine individuelle Schablonentechnik entwickelt, um so die exakte Bogenausführung zu erzielen. So wird selbst die taktile Beschilderung zu einer Besonderheit des architektonischen Gesamtkonzeptes. Die Montage der Bodenelemente erfolgte nicht ganz ohne Herausforderungen, da der Boden der Plaza aus speziell im Kohleofen gebrannten Ziegeln besteht.

„Ohne das überdurchschnittliche Engagement des gesamten Teams, wäre die Umsetzung nicht zu schaffen gewesen. Das Gewerk Signaletik ist auf der Fertigstellungszeitachse häufig das Letzte und somit bleibt oft nur ein straffes Zeitfenster für die Ausführung. Herausragend war für uns in diesem Zusammenhang vor allem die tolle Zusammenarbeit mit Frau Dorit Jäger, Bauleitung für das Gewerk Signaletik von Hochtief. Eine Großbaustelle wie diese kann nur erfolgreich abgewickelt werden, wenn alle an einem Strang ziehen“, betont Ute Weber, Projektleitung der Vangenhassend GmbH.