Referenz

Interaktiver Klimapfad für den Eichtalpark in Hamburg

Interaktiver Klimapfad für den Eichtalpark in Hamburg

Der historische Park im Hamburger Wandsetal wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ umfassend ökologisch aufgewertet. Renaturierte Gewässerabschnitte, Retentionsflächen und neu gepflanzte Klimabäume zeigen, wie sich urbane Grünräume an die Folgen des Klimawandels anpassen können. Der Klimapfad macht diese Veränderungen unmittelbar erlebbar.

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Anfassen, ausprobieren und Zusammenhänge entdecken

Drehen, schieben, aufklappen und genau hinschauen: Im Eichtalpark in Hamburg wird Umweltbildung zum Mitmacherlebnis. Ein interaktiver Klimapfad mit zehn Stationen und einem ergänzenden Klimalabor lädt dazu ein, Naturphänomene zu erkunden und die Zusammenhänge zwischen Wasser, Boden, Vegetation und Stadtklima selbst zu entdecken. Vangenhassend verantwortete die produktionstechnische Umsetzung und Fertigung der vielfältigen Lehr-, Informations- und Orientierungselemente.

Im Mittelpunkt stehen die interaktiven Klimastationen. Mechanische Dreh-, Schiebe- und Klappelemente laden dazu ein, selbst aktiv zu werden und Informationen Schritt für Schritt zu erschließen. Hygrometer, Pegelanzeigen und Windfahnen machen Umweltphänomene sichtbar. Lupen und Ferngläser eröffnen neue Perspektiven auf die Natur im Park.

So verbindet der Lehrpfad Wissensvermittlung mit eigener Beobachtung und haptischem Erleben. Die Besucher können Funktionen ausprobieren, Veränderungen wahrnehmen und Zusammenhänge direkt vor Ort nachvollziehen. Die zehn Stationen widmen sich dabei Themen wie Wasser, Boden, Vegetation, Wind und Temperatur.

Für Vangenhassend bestand die besondere Aufgabe darin, die unterschiedlichen Funktionen und gestalterischen Vorgaben in robuste, intuitiv nutzbare Exponate zu übersetzen. Bewegliche Bauteile, Messinstrumente und Beobachtungselemente mussten so integriert werden, dass sie auch bei häufiger Nutzung im öffentlichen Außenraum dauerhaft funktionieren.

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Beobachtungen vertiefen im Klimalabor

Im Klimalabor laufen die Themen des Klimapfades zusammen. Eine Reliefkarte, Thementafeln und weitere interaktive Elemente helfen dabei, die Beobachtungen aus dem Park einzuordnen und größere Zusammenhänge zu verstehen. Hier werden Biodiversität, Klimawandel, die Klimafunktion von Grünräumen und das Stadtklima anschaulich vermittelt. Das Klimalabor ergänzt die Erlebnisse entlang des Pfades und schafft Raum, das Entdeckte weiter zu erkunden.

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Hochwertige Fertigung für aktives Erleben

Die Vielfalt der Stationen erforderte zahlreiche individuelle Sonderanfertigungen. Dabei treffen natürliche und technische Materialien aufeinander: Massive Eiche wird mit Edelstahl und verzinktem Stahl kombiniert. Die Materialwahl fügt sich in die Parklandschaft ein und erfüllt zugleich die Anforderungen an belastbare Konstruktionen.

Die bedruckten Flächen wurden im hochwertigen 6-Farben-UV-Digitaldruck gefertigt und erhielten eine zusätzliche Schutzlackierung gegen UV-Strahlung, Kratzer und Graffiti. Denn gerade bei den Elementen zum Anfassen und Ausprobieren kommt es auf widerstandsfähige Oberflächen, geschützte Verbindungen und eine wartungsfreundliche Konstruktion an.

Alle Objekte sind für den dauerhaften Einsatz in einem frei zugänglichen Park ausgelegt. Neben der Witterungsbeständigkeit spielt besonders bei den interaktiven Stationen die tägliche Nutzung eine entscheidende Rolle. Konstruktiver Holz- und Korrosionsschutz, belastbare Oberflächen, geschützte Verbindungen sowie eine wartungsfreundliche, teilweise revisionierbare Bauweise bilden die technische Grundlage.

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Orientierung als Teil des Lernerlebnisses

Ergänzt wird der interaktive Klimapfad durch insgesamt 75 Leit- und Informationselemente. Sie erleichtern die Orientierung und machen die Geschichte und die Besonderheiten des Parks zugänglich.

Sechs 2,20 Meter hohe Eingangsstelen begrüßen die Besucher und informieren über die Entwicklung des Eichtalparks zum Klimapark. Massive Eichenholz-Kanthölzer bilden den Korpus, kombiniert mit großformatigen, bedruckten Metallflächen und einem charakteristischen tropfenförmigen Element aus Edelstahl.

Sieben weitere Hinweisschilder vermitteln unter anderem die Parkregeln. Zusätzlich kennzeichnen 62 Baumschilder die „Baumschätze“ des Eichtalparks. Auch diese Elemente verbinden massives Eichenholz mit individuell bedruckten Edelstahlflächen.

Kunde:

Freie und Hansestadt Hamburg

Standort:

Hamburg

Jahr:

2023-2026

Branche:

Städte + Gemeinden

Geschäftsbereich:

Leitsystem

Leistungen:

Ausführungsplanung

Fertigung

Montage

Fachplanung:

minigram

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